GNADENLOS DIGITAL. WARUM DIGITALISIERUNG AUCH OPTISCH FUNKTIONIEREN MUSS

Mit einem durchdachten UX-Design macht Digitalisierung Spaß - auch in Unternehmen.

Warum ist das mit der Digitalisierung in Unternehmen eigentlich oft so schwer? Beim Blick auf das Design mancher Tools landen wir schnell bei einer ganz „oberflächlichen“ Erklärung: Spaß macht das Ganze nur selten. Weder von der Handhabung, noch optisch.

„Spaß“ sowieso ein Unwort in vielen Unternehmen. Geht es doch pausenlos um „harte Arbeit“. Attraktiv ist aus dieser Sicht allein die gnadenlose Logik eingeführter Programme. Im Idealfall ist die auch gnadenlos sichtbar.

Das Ergebnis: staubtrockene Oberflächen, mit denen sich kein User der Welt beschäftigen mag.

COLLABORATION-TOOLS ZEIGEN WIE DIGITALISIERUNG GEHT

Das machen insbesondere Collaboration-Tools wie Slack, Whats-App oder Facebook besser. Im Alltag ist deshalb insbesondere die Kommunikation für viele schon längst digitalisiert. Was die Tools den meisten Intranets oder schnellhingeworfenen Company-Apps voraus haben? Design und Handhabung sind denkbar einfach und machen deshalb… (vorsicht!) …Spaß!

Es gibt also gute Gründe, neben der Logik auch den Spaßfaktor gnadenlos ernst zu nehmen. Warum?

Auch bei der Annahme von neuen digitalen Tools bleibt der Mensch ein visuelles und bequemes Wesen. Attraktivität und Einfachheit schlägt deshalb in 90 Prozent der Fällen überbordendes Funktionswirrwarr. Es ist deshalb ein Unterschied, ob die hausinterne IT nebenher ein Tool ohne jegliches Design strickt. Oder die UX komplett durchdacht und designt ist.

Funktion, Aussehen und Handhabung miteinander zu verbinden und eine durch und durch angenehme User-Experience zu kreieren, bleibt die Königsdisziplin. Social Collaboration-Tools bleiben hier das Parade-Beispiel.

LIEBER HART ARBEITEN, ALS SMART DIGITALISIEREN

Doch seltsamerweise haben derartige Tools hierzulande kein einfaches Standing. Gerade einfach, effektiv UND attraktiv zu sein, scheint ihnen zum Verhängnis zu werden. Warum zeigt die aktuelle Debatte um Slack.  „Hier liest der Boss mit“ – titelte etwa vor kurzem erst DIE ZEIT in einem Artikel zum Thema. Einige im Artikel angesprochene Kritik-Punkte sind dabei verständlich, andere weniger.

Soziale Beziehungen lösen sich etwa durch Chat-Plattformen nicht mir nichts dir nichts in Luft auf. Das dürfte jedem klar sein, der Chat-Tools auch privat nutzt. Und selbst das Thema „Datenschutz“, um das die meisten digitalen Schauergeschichten kreisen, kann mit selbst gestalteten Plattformen in die Hand des eigenen Unternehmens genommen werden.

Das Problem scheint fast philosophischer Natur: Arbeit ist „aus Tradition“ hart und mühselig. Ein „täglicher Kampf ums Überleben“, der mit spitzen Ellbogen gegen die Konkurrenz geführt wird – und die sitzt natürlich meistens im eigenen Office. Mit Kollegen kommuniziert man lieber bitter ernst und verteidigt in ausführlichen Meetings und E-Mails seine Standpunkte! 

OFT HEMMT DIE GRUNDSÄTZLICHE UNTERNEHMENSKULTUR

Wer so arbeitet, braucht von vornherein kein Geld in die Digitalisierung seines Unternehmens zu stecken. Warum? Er hat ein Problem, das viel tiefer sitzt, als Datenschutzprobleme von Social Collaboration-Tools je dringen können.

Digitalisierung ist nicht nur die Einführung von effektiven Tools, es geht immer mit der Umstellung der gesamten Unternehmenskultur einher. Weniger Konkurrenz, dafür mehr Kollaboration. Von einem gegeneinander, das ermüdet und verlangsamt, zu einem agilen Miteinander, das gerne auch Spaß machen darf. 

Im besten Fall, lässt sich das in jeder Hinsicht auch sehen.

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