# FACEBOOK, VINE, YOUTUBE – POSITIONIERUNG DURCH MARKENFILME STÄRKEN

Die Möglichkeiten, Markenfilme im Social Web zu platzieren sind so vielseitig wie das Social Web selbst und – nicht zuletzt aufgrund des starken Wachstums von mobilen Clips auf Smartphones und Tablets – erfolgversprechender denn je. Über die Hälfte des weltweiten mobilen Traffics wird mittlerweile durch den Konsum von Videos verursacht.

Beim Begriff „Online-Videos“ kommt den meisten Nutzern und auch vielen Marketingabteilungen zunächst YouTube in den Sinn. Zurecht: YouTube ist nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine. Wer gefunden werden will, muss deshalb auch auf der Video-Plattform Nummer eins stattfinden. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Video-Content aus der Online-Marketing-Klaviatur heute nicht mehr wegzudenken. Dazu können klassische Imagefilme oder Erklärfilme gehören, aber insbesondere auch Formate, die gezielt unterhalten oder einen Mehrwert liefern. Making-of-Videos, Tipps zum richtigen Umgang mit den Produkten, Veranstaltungsfilme, außergewöhnliche Geschichten rund um die Markenwelt. Für YouTube produzierte Videos müssen dabei nicht mit TV-Spots konkurrierende Filmproduktionen sein – auch semiprofessionelle Inhalte, deren Idee begeistert, können die Sichtbarkeit erhöhen und die Marke stärken. Wichtig ist, dass Inhalt und Inszenierung auf das Markenimage einzahlen.

Dies ist grundsätzlich nicht nur mit aufwändigen Corporate Videos möglich, sondern zum Beispiel auch mit einer recht neuen Art Markenfilm: sechssekündigen, in der Endlosschleife laufenden Vines. Ein schneller Blick hinter die Kulissen des Unternehmens, die Darstellung verschiedener Produkte auf witzige Weise, ein kurzer Kommentar zur letzten Firmennews … Die Herausforderung liegt hier darin, trotz oder gerade wegen der stark begrenzten Zeit der Kreativität rund um die eigene Marke freien Lauf zu lassen und die Zielgruppe zu überraschen. Sich genau zu überlegen, was vermittelt werden soll, anstatt die einfache und gewöhnliche Darbietung zu wählen. Der Lohn: große Teilbarkeit – insbesondere über Twitter – und die Tatsache, dass Nutzer Vines schon aufgrund ihrer Kürze und pointierten Inhalte meist vollständig anschauen. Auf Facebook werden relevante Video-Inhalte besonders gern im persönlichen Netzwerk weitergegeben und kommentiert. Anfang 2015 zählte Facebook über eine Milliarde Video-Aufrufe. Am Tag.

YouTube, Vine, Facebook, aber auch Plattformen wie Vimeo, Instagram, Dailymotion, Tumblr, Snapchat und viele andere verbindet eine Charakteristik: Keine ist geeignet, modernen Marken als Insellösung für ihren Video-Content zu dienen. Wie gut der Unternehmensfilm oder Markenfilm auch sein mag, mit einem Upload bei YouTube oder einem Post für Facebook ist es selten getan. Auf diese Weise werden wertvolle Potenziale verschenkt. Mit einem strategischen kanalübergreifenden Ansatz für Markenfilme im Social Web, bei dem die Maßnahmen innerhalb der unterschiedlichen Kanäle aufeinander abgestimmt sind und einander ergänzen und die Vorteile der Plattformen ausgenutzt werden, lassen sich SEO-Ergebnisse verbessern, Interaktionshäufigkeit und -dauer der Nutzer mit der Marke erhöhen und Markenverbundenheit stärken.

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