5 wichtige Dinge, die Sie auf der Suche nach einer Virtual Reality-Agentur beachten sollten

Es ist soweit: Die Virtual und/oder Augmented Reality hat auch Ihr Unternehmen in ihren Bann gezogen. Die Überlegungen „da auch mal etwas zu machen“ sind konkreter geworden und der Entschluss steht fest – es soll eine Agentur gefunden werden, die Ihre Idee, sich in den anderen Realitäten zu positionieren, umsetzen soll. Doch wie findet man die eine Agentur, die nicht nur zu Ihnen passt, sondern sich auch exzellent mit Virtual Reality auskennt? Um Ihnen bei der Suche virtuell unter die Arme zu greifen, haben wir hier die wichtigsten Eckpunkte für Sie zusammengetragen.

Wie bei jeder Suche nach einer passenden Agentur gibt es einige grundlegende Faktoren, die Ihre Entscheidung beeinflussen könnten beziehungsweise sogar sollten. Dazu gehören zum Beispiel die inhaltliche Aufstellung und die Referenzen einer Agentur. Was sind ihre Schwerpunkte und welche Erfahrungen hat sie auf welchem Gebiet? Haben Sie von ihr schon aus der (regionalen) Presse gehört? Gibt es namhafte Unternehmen unter den Kunden bzw. sind darunter solche, die mit Ihrem vergleichbar sind? Vielleicht haben Sie auch Geschäftspartner, die Ihnen eine Empfehlung aussprechen können. Gleichzeitig könnte, je nach Ihrem Feld, interessant sein, ob die Agentur auch international arbeitet oder internationale Versionen erstellt, im Falle von Virtual Reality zum Beispiel auch für englischsprachige Nutzer.

Im Zweifelsfall hilft natürlich immer ein unverbindliches Erstgespräch, das übrigens – vorausgesetzt, dass es nicht mit einem Pitch verbunden ist – kostenlos sein sollte. Hierbei können Sie auch klären, ob die Chemie stimmt; aufgrund der oft langen und engen Zusammenarbeit sollten Sie das Gefühl haben, dass das Verhältnis auf Augenhöhe, transparent und kooperativ verlaufen wird. Zu diesen ersten Überlegungen und Schritten finden Sie hier eine übersichtliche Checkliste des Blogs Marketingwissen. Einen ausführlicheren Leitfaden zum Thema, der auch Anzahl von MitarbeiterInnen, Budgets und Briefings umfasst, finden Sie vom Upload Magazin hier.

Auf der Suche nach einer spezialisierten Virtual Reality Agentur, die Ihre Visionen gemeinsam mit Ihnen weiterdenken und erstellen kann, sind außer diesen grundsätzlichen Fragen natürlich noch einige andere Dinge zu berücksichtigen. Diese stellen wir Ihnen jetzt vor:

1. ERSTE ORIENTIERUNG: WAS SAGT DER INTERNETAUFTRITT ÜBER DIE KOMPETENZEN BEZÜGLICH VIRTUAL REALITY AUS? 

Jede Agentur hat zumindest eine eigene Website, viele pflegen zudem Profile auf Facebook und LinkedIn, haben einen eigenen YouTube-Channel oder Instagram-Account. Hier können Sie leicht herausfinden, wie stark sie sich im digitalen Marketing verankert hat – gibt es passende Cases, die vorgestellt werden, Blogartikel oder Posts, die darauf schließen lassen, dass Virtual Reality dort ein bekanntes Thema ist? Gibt es eine 3D- oder Motion Design-Abteilung? Diese ist unabdinglich für die Erstellung von Virtual Reality-Anwendungen. Weil Virtual Reality noch ein Gebiet der First Mover ist, werden Sie vermutlich lediglich bei ausschließlich auf Augmented und Virtual Reality spezialisierten Anbietern eine große Bandbreite von bisherigen Projekten finden. Aber auch mit weniger VR-spezifischen Referenzen lässt sich mit einem Blick auf die Website die Spreu schon vom weniger digitalen Weizen trennen.

2. VOR DEM ERSTEN TREFFEN: MACHEN SIE NOTIZEN, SAMMELN SIE ARTIKEL, BILDER ODER VIDEOS, DIE BESCHREIBEN, WAS SIE SICH VORSTELLEN! 

Je genauer Ihre Vorstellungen von Ihrem Virtual Reality-Projekt sind, desto schneller kann Ihnen jemand, der sich genau mit VR auskennt, sagen, was möglich ist und was nicht. Recherchieren Sie die Schlüsselbegriffe, um besser über die Möglichkeiten kommunizieren zu können oder fragen Sie gezielt nach – jemand, mit der Sie gerne zusammenarbeiten, hilft Ihnen auch beim besseren Verständnis eines Expertenthemas. Seien Sie misstrauisch bei vorschnellen Versprechungen bezüglich Zeit- oder Kosteneinschätzungen: die Investitionen in Virtual Reality und Augmented Reality zahlen sich beim richtigen zugrundeliegenden Konzept aus, sind aber nicht vergleichbar mit den Kosten- oder Zeitaufwänden für zum Beispiel einen kurzen 2D-Spot. Auch sollten Sie die Zusage zu einem detaillierten Kostenvoranschlag bekommen, sobald das Projekt konkrete Züge annimmt. Vereinbaren Sie getrost mehrere Erstgespräche mit verschiedenen Virtual Reality Agenturen, um sich einen besseren Eindruck machen zu können.

3. LASSEN SIE SICH ALLE REALITÄTEN ZEIGEN, DIE VERFÜGBAR SIND! 

Wie bei jedem Erstgespräch sollten Sie sich ruhig die Büroräume zeigen lassen (eine gastfreundliche Agentur wird Ihnen vermutlich sowieso ganz selbstverständlich eine Führung geben). Lernen Sie auch MitarbeiterInnen kennen, die für Ihr Projekt wichtig sein könnten, zum Beispiel KonzeptionerInnen, DesignerInnen und 3D-Experten. Sollte es Anwendungen geben, die bereits erstellt wurden, lassen Sie sich diese vor Ort vorführen – Agenturen, die mit Virtual Reality arbeiten, haben auch selbst eine oder mehrere Virtual Reality-Brillen im Haus. So verschaffen Sie sich einen Eindruck von Team und Arbeitsergebnissen.

4. IDEE UND KONZEPTFÜHRUNG SIND HAND UND FUSS AUCH DER VIRTUELLEN REALITÄT 

Bei einer solch omnipotenten Wundertüte wie der VR ist die Gefahr groß, dass sich – sowohl Kunde als auch Agentur – von den unendlichen Möglichkeiten der Weltenerschaffung hypnotisieren lassen. Es gilt aber nach wie vor: Ein Projekt ist immer nur so gut wie die Idee, die mit ihm realisiert wird. Content muss auch im Virtual Reality-Kanal Ihr Unternehmen, Ihre Marke oder Ihr Produkt repräsentieren und eine Geschichte erzählen, die von spektakulären Effekten unterstrichen und nicht überlagert wird. Auch hier muss eine gute Idee in ein schlüssiges und realisierbares Konzept überführt werden, das von Kreativität getragen wird und sich gleichzeitig durch Struktur und Nachvollziehbarkeit auszeichnet. Die konzeptionelle Kompetenz lässt sich dabei auch durch einen Blick auf Projekte in verwandten Disziplinen beurteilen, am besten in filmischen und digitalen – denn Virtual und Augmented Reality verschmelzen die Kompetenzen dieser Bereiche.

5. OHNE ORCHESTER KEIN KONZERT – DIE RICHTIGEN INSTRUMENTE IM RICHTIGEN TAKT

Um eine umwerfende Virtual Reality-Experience zu erstellen, werden viele Ressourcen benötigt, die sich oft erst in Detailfragen bemerkbar machen: Welche Soundeffekte brauche ich hier und wie sollen sie sich anhören? Was passiert mit dem Schnitt eines Films, wenn die Seherfahrung für den Nutzer eine ganz andere ist als gewohnt? Welches technische Equipment ist notwendig und ist es vorhanden? Nicht nur, dass die dazu benötigten Instrumente vorhanden sind, ist wichtig, sondern auch ihr Zusammenspiel: In einem Orchester, das eingespielt ist, beherrscht nicht nur jeder Experte sein eigenes Instrument, sondern spielt im Einklang mit den anderen. Nur so lässt sich ein großer Konzertsaal bespielen, wie die Virtual Reality einer ist. Die fachlichen Kompetenzen Ihrer Wunschagentur sollten sich also bestmöglich ergänzen und im Idealfall weit verästeln – man weiß nie, ob man nicht doch noch ein Flügelhorn braucht. Fragen Sie also im Detail nach dem Serviceangebot, etwa wieviel in-house gemacht wird und welche Projekte vom Team bereits gestemmt worden sind.

Mit diesen Basics – und ein bisschen Bauchgefühl – sollte Ihnen die richtige Wahl bei Ihrer Virtual Reality-Agentur leichter fallen. Und sobald Sie den richtigen Partner in „unserer“ Realität gefunden haben, steht der virtuellen nichts mehr im Wege.

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