Virtual Reality Showroom

Die Zukunft ist jetzt: Produkte im Virtual Reality Showroom in Szene setzen

Der virtuelle Showroom macht es möglich: einzigartige Kundenerlebnisse, kürzere Produktionszeiten, Produkte nach den Kundenwünschen & Erwartungen planen und herstellen – weltweite Zusammenarbeit.

Virtual Reality – eine neue Dimension der Produktpräsentation

Virtual Reality, kurz VR, ist derzeit einer der größten technischen Meilensteine und eröffnet völlig neue Welten und Möglichkeiten bei der Produktentwicklung und -präsentation. So wie Online Shops den Zugang zu Produkten erweitert oder die Sozialen Netzwerke den Einfluss der Konsumenten auf die Produkte verstärkt haben, so wird sich Virtual Reality auf das Kundenerlebnis und den Produktionsprozess auswirken. Das Potenzial ist immens.

Die Automobilbranche setzt bereits erfolgreich 3D-Simulationen im Verkauf ein. Hier bekommt der Kunde mit der Animation ein genaues Bild von seinem Traumauto und kann es gleichzeitig auch erleben. Was zuvor individuelles Vorstellungsvermögen erforderte, wird zum umfassenden emotionalen Erlebnis. Das Auto kann von innen und außen betrachtet, kleine Veränderungen vorgenommen werden, man kann sich umsehen oder eine virtuelle Testfahrt unternehmen, aufs Gaspedal drücken und sich fühlen, als ob man fährt.

Produkte und Räume werden in der virtuellen Welt intensiver wahrgenommen. Man kann sich mit der VR-Brille sozusagen an den Strand einer Malediveninsel begeben und das Meer rauschen hören oder durch ein Haus laufen, um alle Räume und Winkel zu erkunden – alle Möbel sind zum Greifen nah. Auch kann man Dinge und Abläufe visualisieren, die vorher so nicht möglich waren, wie beispielsweise das Innere des menschlichen Körpers oder den Betrieb des neuen Gotthard-Basistunnels.

Der Virtual Reality Showroom im B2B-Bereich

Die 3D-Welt wird die Konsumgüterindustrie über kurz oder lang völlig umkrempeln, denn die realitätsnahe Produktvisualisierung und Betrachtung hat nicht nur Auswirkungen auf das Kundenerlebnis, sondern auch auf die Markenführung und den Produktionsprozess. Betrachten wir die Möglichkeiten eines virtuellen Showrooms. Im B2B-Bereich kann zum Beispiel in einem virtuellen Showroom die neue Kollektion den Kunden vorgestellt werden. Die Darstellungsmöglichkeiten sind fast grenzenlos: Präsentation der Produkte wie in einem Geschäft auf dem Regal oder wahrhaft immersive Erlebnisse und Erfahrungen durch mehrminütige 3D-Markenfilme mit spektakulären Animationen sowie kineastische Produktpräsentationen.

Der virtuelle Showroom kann im Design wie der physische Showroom gestaltet sein und alle Artikel zur ausführlichen Betrachtung präsentieren – dies ortsunabhängig und zu jeder Zeit. Damit entfällt zum einen die Produktion der Musterteile, was Zeit und Geld spart. Gerade in trendgetriebenen Branchen wie der Modebranche mit ihren vielen Kollektionen im Jahr ein nicht unerheblicher Faktor. Zum anderen können mehrere Kunden gleichzeitig ohne Termin ihre Order tätigen. Das Verkaufsteam kann durch einen Chat die Bestellung begleiten, die Produkte erklären und Fragen beantworten. Der virtuelle Showroom kann auch als zusätzlicher Kundenservice zum „normalen“ Showroom angeboten werden. Um Kunden zu beeindrucken. Und zu jeder Zeit und ortsunabhängig für sie erreichbar zu sein.

Virtual Reality Showroom für Konsumenten: Startschuss 2016

Die ersten Firmen sind dieses Jahr mit Virtual Reality-Showrooms für Konsumenten an den Start gegangen. Einer der Pioniere ist das schwedische Möbelhaus Ikea. In dem virtuellen Showroom können die Kunden online von zu Hause aus Einrichtungen ausprobieren, wie zum Beispiel eine Küche zusammenstellen, dabei verschiedene Varianten Farb- oder Schrankvarianten in Sekundenschnelle ändern. Der Virtual Reality-Showroom ermöglicht Interaktionen und Einblick in die Möbel, wie es bisher nicht möglich war. So kann man in seiner kreierten Küche eine Pfanne aus dem Schrank nehmen und auf den Herd stellen. Der IKEA-Geschäftsführer Jesper Brodin schätzt, dass sich der Einsatz von Virtual Reality sehr schnell entwickeln wird und in 10 Jahren integraler Teil unseres Lebens ist. (Quelle: Digital Trends http://www.digitaltrends.com/home/ikea-kitchen-vr/#/2)

Audi hat im Juni dieses Jahres mit myAudi Sphere ein digitales Lab für Kunden und Händler im früheren Audi Forum in München gelauncht. Der Showroom ist eine Erlebnisplattform für neue Autos und Services und soll den Dialog zwischen Kunden, Herstellern und Handel eröffnen. Im Mittelpunkt stehen digitale Innovationen, die die reale mit der virtuellen Welt von Audi vernetzen, sozusagen die Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation. So kann der Besucher mit der VR-Brille seinen Wunsch-Audi besonders realitätsnah sehen, sich völlig frei um ihn herumbewegen und sogar in ihm Platz nehmen. Das Unternehmen geht davon aus, dass mit der schnell voranschreitenden Entwicklung digitaler Vertriebslösungen sukzessive weitere Module Einzug in die myAudi Sphere halten werden. (Quelle: Audi)

Virtual Reality Showroom zur vernetzten Produktentwicklung

Die Entwicklung mit VR steht erst am Anfang. Denkbar ist, dass künftig ein virtueller Showroom zur Markteinführung neuer Produkte eingesetzt wird. Kunden, Vertrieb, Interessierte können die Produkte virtuell testen und Anregungen je nach Produkt zu Stil, Farbe, Form, Material geben. Änderungswünsche können an den virtuellen Prototypen umgehend umgesetzt und das Feedback an das Produktenwicklungsteam schnell zurückgespielt werden. Die Zusammenarbeit funktioniert über die Grenzen hinweg. Der Entwicklungsprozess kann durch den VR-Showroom deutlich verkürzt werden und der Fokus auf die Kundenwünsche und -erwartungen gelegt werden. Auch bietet der VR-Showroom mehr Freiheit für Experimente. Die Einbindung der Konsumenten im Frühstadium des Entwicklungsprozesses stärkt die Markenidentität und minimiert das Risiko, Ladenhüter zu produzieren.

Virtual-Reality-Vorreiter Ikea ist ebenso von den Möglichkeiten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit überzeugt. Martin Enthed, IT Manager erklärte in einem Statement: „Wir sehen das VR-Experiment bei Ikea als eine Erfahrung, gemeinsam mit Menschen auf der ganzen Welt Dinge zu entwickeln. Wir hoffen, dass Anwender ihre Ideen zu unserer VR-Entwicklung beitragen, wie wir VR nutzen können und die virtuelle Küche verbessert werden kann.“ (Quelle: Livescience.com)