„IF YOU CAN DREAM IT, YOU CAN TO IT“ – MIT VIRTUAL UND MIXED REALITY GRENZEN ÜBERSCHREITEN

Dieses Walt Disney zugeschriebene Zitat verstehen wir bei Recordbay gerade sehr gut: Unsere Motion-Designer haben einen vollanimierten 360°-Film für einen Kunden erschaffen und es ist doch auffällig, dass sich im Laufe des Tages so gut wie jede und jeder einmal – ganz zufällig – im Büro der Videokünstler aufhält. Natürlich geben wir immer gerne untereinander Feedback, aber wenn es um Kreationen in Sachen Virtual Reality (VR) geht, sind alle ganz besonders konstruktiv: Das Immersionsgefühl, das durch das Abspielen unseres Films über unsere Virtual Reality-Devices generiert wird, ist einfach unwiderstehlich.

Denn wir betrachten nicht nur ein neues Beauty-Produkt in einem virtuellen Showroom – wir stehen mittendrin, scheinen in Bewegung zu sein und sind doch „nur“ von Bewegung umgeben. Wir nehmen so viel gleichzeitig wahr und denken, wir könnten die freischwebenden, schillernden Parfumflakons tatsächlich anfassen, wenn wir nur einen Arm ausstreckten. Die kleinste Änderung der Blickrichtung oder Standposition reicht aus und die Position in der virtuellen Welt ändert sich mit – es ist kein Wunder, dass unsere Teammitglieder beim Tragen der Brillen vermehrt Händchen halten, um den Bezug zur „echten Welt“ nicht ganz zu verlieren.

Brillen sind dabei allerdings nicht gleich Brillen: Allein bei den Virtual Reality-Devices lassen sich verschiedene Kategorien ausmachen: Low-End-and-Do-it-yourself-Brillen, wie das Google Cardboard, die gerne als Giveaway verwendet werden, Mobile-VR-Brillen wie Samsungs Gear VR, die wie eine Low-End-Brille ein Smartphone als Basis nutzen, aber über eigene Sensoren verfügen, und Full-Feature-VR-Brillen wie Oculus Rift, die durch die Verbindung mit PC oder Spielekonsole für das volle „Alice im Wunderland“-Feeling sorgen. Je nach Verwendungszweck und Anspruch an die virtuelle Erfahrung kann also variiert werden. Doch hier hat sich die Familie der Head-Mounted Displays (am Kopf befestigten Displays) noch nicht erschöpft – und auch die Ausformungen der parallelen Realitäten noch lange nicht.

ES GIBT MEHR ZWISCHEN REALITÄT UND VIRTUALITÄT ALS SICH TRÄUMEN LÄSST

Denn auch Realität ist nicht gleich Realität: Zwischen „unserer“ Realität und der vollkommenen virtuellen Realität liegt das Spektrum der Mixed Reality. Auf ihm befinden sich die Augmented Reality und die Augmented Virtuality. Erstere bedeutet die Einbettung virtueller Inhalte in die „echte Welt“, letztere die Einblendung realer Personen und Gegenstände in die virtuelle – Erweiterungen, die Potential für revolutionäre Entwicklungen bereithalten. Ermöglicht wird diese nahtlose Verbindung durch Smart Glasses verschiedener Anbieter, die das Sichtfeld des Nutzers erweitern und Informationen im Kontext des Gesehenen einblenden – eine mögliche weit verbreitete private Nutzung wurde etwa im Fall von Google Glass schon vor dessen Release heiß diskutiert: Mitunter erinnern beispielsweise die Optionen der diskreten Ton- und Bildaufzeichnung an Orwells 1984.

DER (SEMI-)VIRTUELLE RAUM KENNT KEINE DISTANZEN ODER GRENZEN, AUCH NICHT BEI DER ARBEIT

Gleichzeitig ermöglichen Smart Glasses und die langsam auf den Markt sickernden Next-Generation-Brillen AR/MR wie die Microsoft HoloLens allerdings die Vereinfachung, Beschleunigung und generelle Optimierung von Prozessen auf mehreren Ebenen der Arbeitswelt. Dass eine virtuelle Erweiterung dabei je nach Branche, Abteilung, Einsatzgebiet etc. mehr oder weniger genutzt werden wird, wird den Trend im Großen und Ganzen wohl kaum bremsen. Wie Deloitte in seinem kürzlich erschienenen Bericht zu Head-Mounted Displays in deutschen Unternehmen feststellte, waren die Devices für Virtual Reality im Zuge von Marketinginitiativen nur der Anfang einer viel breiteren Implementierung: „Deutsche Unternehmen werden im Jahr 2020 knapp 850 Millionen Euro in Virtual- und Mixed Reality-Lösungen investieren. Den Löwenanteil machen hierbei innovative Anwendungen aus.“

Virtuelle Meetings und Kollaborationen über Kontinente hinweg, Produktentwicklungen und Designentscheidungen, ohne dass Prototypen physisch hergestellt werden müssen, Fernwartungen von Geräten sowie Trainingssituationen, die komplett simuliert werden können – all das sind Innovationen, die durch Virtual und Mixed Reality möglich sind. In Anfängen wird schon jetzt die Struktur ganzer Berufszweige beeinflusst, etwa in der Medizin: Angehende Chirurgen können komplizierte lebensrettende Eingriffe virtuell einstudieren, auch neue Behandlungswege zum Beispiel für Traumapatienten werden erkundet.

VOM TRAUM ZUR (VIRTUELLEN) REALITÄT

Der Virtual und Mixed Reality öffnet sich also derzeit ein weites Betätigungsfeld – was nicht bedeutet, dass das B2C- und B2B-Marketing mit seinen unvergleichlichen Produkt- und Markenerfahrungen bereits ausgereizt wäre. Virtuelle Präsentation und Storytelling lassen etwa auch Mittdreißiger wieder zu den Kindern werden, die sie vor ihrem ersten Nintendo waren, nur mit anderen Konsequenzen: Sie bauen keine tiefe Beziehung zu Super Mario auf, sondern zu Ihrem Unternehmen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die Beziehung zu Ihren Kunden in virtuelle Welten mitzunehmen – mit unserem ganzen Team.

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